Wartung und Pflege von Streichinstrumente und Bögen



Bogenstange


bogen

Bogenstange
 Bogen regelmäßig abspannen (Erhalt von Biegung und Spannung der Stange)
 nach dem Spielen Kolophonium und Handschweiß mit weichem Tuch entfernen (Krustenbildung vermeiden)
 Stange nie ölen oder polieren (Haare verfetten)
 Haare nie anfassen
 Bogenstange nie zum Applaudieren gegen das Notenpult stoßen
 durchgespielte Daumenleder erneuern lassen (Gefahr der Stangenabnutzung)



Bogenhaare
     bogen

Bogenhaare
 mögliches Verziehen der Bogenstange durch einseitige Abnutzung des Bezuges > Bogenbezug erneuerngerissene Haare abschneiden (nicht ausreißen) > sonst mögliche Lockerung des Knotens im Kästchen
 schmutzige Haare am Frosch ggf. mit warmem Wasser und Spülmittel auswaschen, mit Küchenpapier gut trocknen (niemals Spiritus verwenden > Haarschüppchen verkleben durch gelöstes Kolophonium)
 kontinuierliche Abnutzung der Haarschüppchen (Kolophonium kann nicht mehr haften)
 Bogenhaare greifen nicht mehr > Bogenbezug rechtzeitig erneuern
 Haarlänge wird von Luftfeuchtigkeit stark beeinflusst > Bezuglänge im Winter kürzer als im Sommer
 Haarrisse an gleicher Stelle bei Lagerung im Etui > Tierbefall (Etui aussaugen, Mottenmittel verwenden, Bogen neu behaaren)



Beinchenschraube und Froschmutter




Beinchenschraube und Froschmutter
 durch Schmutz- und Schweißablagerungen kann hohe Reibung zwischen Frosch und Bogenstange entstehen (Rissgefahr)
 bei zu langen Bogenhaaren Froschmutter nicht gegen hintere Kastenwand überdrehen



Bogenbau



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